Chakras

Was sind Chakras/Chakren?

Der Begriff „Chakra“ stammt aus dem Sanskrit und bedeutet in der wörtlichen Übersetzung Rad, Diskus, Kreis. Chakren sind feinstoffliche Energiewirbel im und außerhalb des Körpers. In Yoga, Meditation, Reiki, der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) und im Ayurveda haben sie seit Jahrtausenden ihren festen Platz.

Der Ätherkörper

 Hierzu möchte ich eine schöne und anschauliche Beschreibung von Dr. Brenda Davis zitieren,

Autorin von "Chakras  - Tore zur Seele".

 

"Der menschliche Körper ist in der Hauptsache so grobstofflich, dass wir ihn sehen, riechen und fühlen können. Den Teil, den die meisten von uns nicht ohne weiteres wahrnehmen – die Aura und darin die Chakras – bezeichnet man als Ätherkörper oder als die feinstofflichen Körper. Jedes Lebewesen strahlt ein Energiefeld aus. Die Aura wird von wirbelnden Energieströmen belebt, die in den sich unaufhörlich bewegenden Chakras entstehen. Die Chakras sind für die Aura das, was die Strömungen für den Ozean bedeuten. Sie verwandeln sie in eine lebendige und machtvolle Kraft. Über diesen erweiterten Bereich des Körpers fließt die Energie in die physische Ebene, erfüllt sie mit Lebenskraft und hält sie lebendig. Diese Energie spielt eine ebenso wesentliche Rolle wie Nahrung und Luft. Wie sich der physische Körper aufgrund seines Zyklus von Zellneubildung und Zellverfall einem fortlaufenden Wandel unterzieht, befindet sich der ätherische Teil unseres Körpers in ständiger Bewegung. "

Die sieben Haupt-Chakras

Jedes der sieben großen Chakren schwingt in einer Farbe und steht mit bestimmten Organen und Körperbereichen in Verbindung.

 

  1. Muladhara Chakra: Das Wurzelchakra
  2. Svadisthana Chakra: Das Sakralchakra
  3. Manipura Chakra: Das Solarplexuschakra
  4. Anahata Chakra: Das Herzchakra
  5. Vishuddha Chakra: Das Halschakra
  6. Ajna Chakra: Das Stirnchakra („Drittes Auge“)
  7. Sahasrara Chakra: Das Kronenchakra

 

Themen: Vitalität, Lebenskraft, Überleben, Sicherheit, Körperlichkeit, im Leben stehen & Erdung

Sanskrit: Muladhara

Position: Beckenboden

Farbe: Rot

 Blockade: Eine Blockade äußert sich einerseits in Minderwertigkeitsgefühlen und Kraftlosigkeit, anderseits in Aggressivität, Wutausbrüchen und Machtbesessenheit.

 

Themen: Erfahren der Welt, Lebendigkeit, Lebensfreude, Emotionen, Lust, Sexualität und Kreativität
Sanskrit: Svadhisthana
Position: Unterbauch
Farbe: Orange

Blockade: Schuldgefühle, Sorgen, sexuelle Störungen, Angst sich emotional und kreativ auszudrücken, Freudlosigkeit.

 

Themen: Selbstwert, ausgeglichene Emotionen, Entscheidungsfähigkeit, innere Unabhängigkeit, Selbstermächtigung.
Sanskrit: Manipura
Position: Oberbauch
Farbe: Gelb
Blockade: Entscheidungsprobleme, Machtthemen, Kontrollzwang, Kummer, Abhängigkeiten,
Angst, die Kontrolle zu verlieren

 

Themen: Liebe, Hingabe, Selbstlosigkeit, Mitgefühl, Toleranz und Heilung
Sanskrit: Anahata
Position: Brustmitte
Farbe: Rosa und Grün
Blockade: Lieblosigkeit, Kälte, Vorwürfe, Vorurteile, Groll, Verbitterung, Trauer.

 

Themen: Ausdrucksfähigkeit, klare Kommunikation, hilft bei der Wahrnehmung der inneren Stimme, leichtes Lernen, Umsetzung von Ideen, Freundlichkeit, Offenheit.
Sanskrit: Vishuddha
Position: Halsbereich
Farbe: Hellblau und Türkis
Blockade: Schüchternheit,  Antriebsschwäche, innere Unruhe, Vergesslichkeit, Ideenlosigkeit. Angst, sich auszudrücken, Angst vor Zurückweisung, Angst vor Konfrontation.

 

Themen: Wissen, Weisheit, Erkenntnis, Intuition, Vertrauen, Bewusstsein
Sanskrit: Ajna
Position: Stirnmitte
Farbe: Indigo und Blau
Blockade: Überlastung, Unkonzentriertheit, Verlustängste, Überbetonung des Verstandes, Gefühl der Bedeutungslosigkeit.

 

Themen: Spiritualität, Aufgehobensein, Freiheit, Vollendung, Anbindung an das Göttliche, Frieden, Sinn des Lebens
Sanskrit: Sahasrara
Position: Scheitelpunkt oben auf dem Kopf
Farbe: Violett, Weiß, Gold
Blockade: Verzweiflung, Stress, Gefühl der Sinnlosigkeit, Angst Alleingelassen zu sein, innere Leere, Unzufriedenheit

 

Eine kleine Chakra Meditation

Um deine Chakras zu harmonisieren, gibt es eine ganz einfache Meditation.

 

Alles, was du brauchst, ist deine Aufmerksamkeit.

Um deine Aufmerksamkeit in deinen Chakren zu halten, nutze deinen Atem als Hilfe und atme bewusst in das jeweilige Chakra.

 

1. Finde eine bequeme Position und schließe deine Augen. Nimm ein paar tiefe Atemzüge und verbinde dich mit deinem Körper. Lasse mit jedem Atemzug Anspannung und Stress von dir in die Erde unter dir abfließen.

2. Lenke deine Aufmerksamkeit auf den Anfang deiner Wirbelsäule, deinem Steißbein, wo dein Wurzelchakra sitzt. Visualisiere ein helles, rotes Licht, das sich spiralförmig von hieraus ausbreitet. Beobachtet, wie es größer wird.

3. Gleite nun mit deiner Aufmerksamkeit entlang der Wirbelsäule auf die Höhe kurz unterhalb deines Bauchnabels. Hier visualisiert du ein warmes, leuchtendes oranges Licht, dass sich spiralförmig dreht.

Bleibe auch hier ein paar Minuten mit deinem Atem und beobachte dein Sakralchakra.

4. Wandere nun mit deiner Aufmerksamkeit entlang der Wirbelsäule ein paar Zentimeter über deinen Bauchnabel und visualisiere ein hell leuchtendes Gelb, das sich spiralförmig dreht.

Bleibe mit dem Atem in deinem Solarplexuschakra.

5. Nun wandere mit deinem Bewusstsein entlang der Wirbelsäule auf die Höhe der Brustmitte.

Visualisiere ein leuchtendes grünes, sich spiralförmig drehendes Licht, das sich in deinem Herzchakra ausbreitet. Verbleibe auch hier ein paar Minuten mit deinem Atem.

6. Gleite nun in den Bereich deines Halses, bis du zwischen Schlüsselbein und Kehlkopf ruhst.

Hier liegt dein Kehlkopfchakra. Visualisiere hier ein blaues spiralförmiges Licht.

7. Wandere mit deiner Aufmerksamkeit weiter zu dem Punkt zwischen deinen Augenbrauen,dein Stirnchakra. (drittes Auge). Visualisiere hier ein indigoblau leuchtendes Licht, das sich spiralförmig ausbreitet.

8. Zum Abschluss, lenkst du deine Aufmerksamkeit zum Scheitelpunkt auf deinem Kopf und visualisierst ein leuchtendes Violett, dass sich spiralförmig dreht und in ein Weiß übergeht.

Dieses Licht verbindet dich mit der Energie des Universums.